HEUER am Karlsplatz; Garten. Restaurant. Bar.

Wir haben den Winter gefeiert, seine Schönheit, aber auch sein baldiges Ende, und das mit vielem guten Essen, Whiskey und Spaß, denn das Heuer am Karlsplatz lud am vergangenen Samstag zum abendlichen Winterfest. Zu den Klängen von Andrés aka DJ DEZ und  (LA VIDA, DETROIT) PRESENTED BY NOISEY & THE GAP wurde getanzt, getrunken, genossen.

Jedes Ende zieht, einen Beginn von etwas Neuem mit sich. Für den Heuer bedeutete das den Start der neuen saisonalen Menükarte. Eine kleine Gruppe an Instagramern und Foodbloggern, darunter auch ich, durfte am Nachmittag die neue Karte auf Ästhetik und Geschmack prüfen. Ich kann nur sagen. Prüfung mit Auszeichnung bestanden!

Achtung! Weiterlesen lohnt sich. Die ganzen schönen Fotos kommen weiter unten 😉

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HEUER am Karlsplatz.

Gefühlte 500.000 mal bin ich dieses Jahr am Heuer vorbeigeflitzt. In die Arbeit, zu einem Treffen, zum Sport. Nun, glatte 6 Monate nachdem ich nach Wien gezogen bin, habe ich es endlich besucht, und das nicht im Alleingang sondern mit einer ganzen Gruppe an Foodies.

Altbewährtes neu interpretieren, und das in höchster Qualität, dieses Ziel steht im Vordergrund. Die Zutaten werden von über 30 verschiedenen Kleinbauern und Manufakturen bezogen, um Regionalität und Saisonalität zu unterstützen. Gelagert werden die ausgewählten Produkte fast ausschließlich in der Regalwand – für mich die höchste Form an Transparenz. Dafür werden sie von Küchenchef Peter Fallnbügl mittels traditioneller Haltbarkeits-Methoden verarbeitet und eingerext. So finden sich selbst angesetzte Säfte, Sirupe, Kompotte, Salzzitronen und Sauergemüse im Regal, die à la Minute für die Zubereitung von Speisen hervorgeholt werden.

Besonderheiten wie die Austernpilze haben ihre ganz eigene Geschichte. Diese werden nämlich im 20. Wiener Gemeindebezirk kultiviert, wachsen dann auf dem eigenen Kaffeesatz an, um nach der Ernte per Lastenrad ins Heuer zu gelangen. Ein großartiger Kreislauf.
Der hauseigene KarlsGarten (Wiens erster Schau- und Forschungsgarten für urbane Landwirtschaft) möchte nicht nur Stadtbewohnern natürliche Lebensmittelproduktion ein Stück weit näher bringen sondern liefert auch frische Zutaten für den Betrieb.

Die Menükarte wechselt vier Mal im Jahr mit der Saison komplett, aber auch zwischen-saisonal und wöchtelich werden neue Speisen entwickelt und angeboten. Jeden Tag gibt es optional ein vegetarisches oder veganes Menü mit Salat 10,90 €. Aber auch einige Speisen auf der Karte sind vegan. Mein Favorit darunter das vegane Frühstück und der vegane Vorspeisenteller. Einfach mmm.

Garten. Restaurant. Bar.

Drinks.

Hinter der Bar hat Bert Jachmann das Sagen und vermixt, shaked und kombiniert selbst Angesetztes und Eingelegtes mit Hochprozentigem. Auch für uns began die flüssige Lunch-Begleitung eher kräftig, mit einem Violette Goat (Smokey Goat Whiskey, Zwetschken-Lavendel Shrub, Ginger Ale). Für die Autofahrer und Anti-Alkoholiker gibt es eine ganze Auswahl an hausgemachten Limonaden und Säften. Ich habe mich für „sowohl als auch“ entschieden, Goat und Limo. Zum Abschluss gab es noch einen Penicillin (Smokey Goat Whiskey, Ingwer, Honig, frischer Zitronensaft) damit wir auch fit fürs Abendprogramm sind 🙂

Frühstück.

Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Um so mehr habe ich mich über das großartige Angebot gefreut. Nur für mich gab es einen veganen Frühstücksteller mit Dattelflade mit Dinkel,- und Haferflocken, Aufstrich von Kernen und Keimlingen mit Oliven, Hokkaido Kürbis und Austernpilze vom Grill sowie einem Müsli-Glas. Auch der Superfood-Smoothie (Dinkel, Buchweizen, Chia) mit Cranberries, Kokos und Goji Superfood-Smoothie Banane, Ananas, Mango und Superfood war voll und ganz nach meinem Geschmack.

Nicht Veganer wurden mit Raw Porridge, Waldviertler Schafjoghurt mit Honig oder aber auch Sauerteig Steckerlbrot, Quitten-Rüben Aufstrich und mit Granola versorgt.

Lunch, Dinner & Snacks.

Das Angebot in wenige Worte zu fassen fällt mir schwer. Nur so viel: ausprobieren. Es findet sich wirklich für jeden Geschmack etwas, denn vom klassischen Wiener Schnitzel bis zur orientalischen Mezze Platte ist wirklich für jeden Geschmack und jede Anforderung etwas dabei. Wer vegan und glutenfrei speisen möchte, bekommt vom Chef persönlich etwas kreiert (;

Zur Verkostung gab es

  • Erdäpfel-Gnocchi mit Roten Rüben aus dem Ofen, Schafkäse
  • Knuspriger Salbei Steak vom Norwegischen Lachs (mi-cuit) mit Ingwer-Erdäpfelmousseline, Pak Choi und Soja-Knoblauch-Sauce
  • Beef Tartare vom österreichischen Jungstier, Höllerschmid
    mit warmem Eidotter und Maldon Salz, Guacamole, Toast
  • Butter Oktopus vom Grill mit geräuchertem Blunzenradl und Rübenlack
  • Prosciutto 18 Monate gereift, seviert mit Olivenöl Lehmofenflade gefüllt mit gegrillten Austernpilzen & Ziegenfrischkäse

Ich hielt mich allerdings an mein Frühstück und den Vorspeisenteller mit Lehmofenflade Melanzaniaufstrich, eingelegtes Drillgemüse und Oliven. Nomnomnom.

Patisserie.

All die bildhübschen Köstlichkeiten werden ausschließlich aus hochwertigen Produkten gezaubert. Nüsse, Schokolade, Früchte, Beeren, sowie Biomilch, Bioeier und Biobutter werden verwendet. Margarine oder andere gehärtete Fette, Backpulver oder synthetische Inhaltsstoffe werden außen vorgelassen. Ich wiederum musste leider die köstlichen Desserts außen vor lassen, sie sind nämlich nicht vegan.

Auf den Bildern zu sehen sind:

    • Kokoskuppel mit weißem Schokomousse und Himbeeren (Kokosmousse, weiße Valrhona, Mandel-Zitronenboden, Glutunfrei)
    • Schokomoussekuppel mit Lavendel (Bitterschokomousse, weißes Lavendelmousse, Bitterschokoglasur, Glutenfrei)
    • Tarte au Citron mit Meringue (frische Zitronencreme, Mürbteigboden, Eischnee)
    • Mohntartlette mit weisser Schokolade und Powidl (Boden aus Waldviertler Graumohn, weiße Valrhona und Powidlfülle, Glutenfrei)
Ich danke dem Heuer und Team für den wundervollen Nachmittag und Abend und all den anderen für die lustigen Gespräche und Momente. Es ist immer wieder lustig, sich zwischen Foodbloggern zu finden. Auf einmal ist es ganz normal, auf Sessel zu steigen, ein Gericht 50 mal im Kreis zu drehen nur um es am Ende woanders hinzustellen, und Salzstreuer absichtlich umzuwerfen (; Gut nur, dass trotz alledem der Genuss nicht zu kurz gekommen ist.
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