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Mission "L"

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Dinge die uns glücklich machen, mit einem „L“ beginnen? Lieben, Lachen, Laufen, …. Ein lustiger Zufall – oder steckt doch mehr dahinter? Ich habe diese Worte zusammengetragen und mir ein paar Gedanken dazu gemacht, wie sie mich beeinflussen und sogar glücklich machen.

Die Fotos in diesem Artikel sind im vergangenen Sommer entstanden. Damals bin gerade von meiner 6-wöchigen Rucksack-Reise zurückgekommen und war am Sprung in ein neues Abenteuer – jenes mit Namen WIEN. Ich war sichtlich entspannt, denn der Sommer bot mir nach dem Diplom endlich Möglichkeiten Neues zu erleben und abzuschalten.

Einige Monate später, in meinem neuen Abendteuer angekommen, erlebe ich immer noch täglich Spannendes und Neues, aber mein Hang zu Perfektion und der Wunsch alles und am Besten gleichzeitig zu machen hat mich manchmal vergessen lassen, auch Auszeiten zu nehmen. Vor allem in den letzen paar Wochen habe ich gemerkt, nicht mehr so ausgeglichen und entspannt zu sein, wie ich es gerne wäre. Also habe ich meine Mission „L“ gestartet und mir zum Ziel genommen, diesen ominösen „L“-Wörtern wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Ich bin natürlich nicht die Einzige, die den Zufall der „L“-Wörter entdeckt hat. Als ich für einen meiner Artikel über Resilienz recherchiert habe, bin ich auf die ‚4-L-Regel“ von Psychotherapheut Phillip Pichler gestoßen, die nicht nur die Resilienz stärken, sondern auch gegen Alzheimer schützen soll.

Mich macht sie schlicht happy und darum habe ich sie gleich noch erweitert, auf insgesamt 7 Wörter.

#1 LACHEN

Lachen ist gesund – vor allem wenn man über sich selbst lachen kann 😉  Abgesehen davon, dass es die Bauchmuskeln trainiert – hallo Bikinifigur – tut Lachen einfach gut und aktiviert die Glückshormone im Körper – diese wiederum stärken das Immunsystem und beugen dadurch Krankheiten vor. Aber nicht um Krankheiten geht es hier, sondern darum, dass Lachen auch verbindet, dich und den Menschen mit dem du um die Wette lachst.

#2 LIEBEN

Es gibt nicht „die eine Form“ der Liebe, und ganz sicher ist Liebe etwas sehr individuelles, aber anderen Menschen seine Zueignung und Wertschätzung zu zeigen ist enorm wichtig. Pflege deine Kontakte. Familie, Freunde, Bekannte. In schweren Situationen sind sie unbezahlbar, in schönen auch.
Lerne aber auch dich selbst zu lieben. Das ist wohl eine der schwierigsten Übungen überhaupt, aber sie ist essentiell und wird in unglaublich vielen Momenten helfen.

#3 LAUFEN

Ich weiß, die einen hassen sie, die anderen lieben sie – Bewegung. Ich gehörte zur Sorte zwei und brauche Sport um mich wohl zu fühlen. Nach nur einer Woche ohne Sport  werde ich zunehmend unausstehlich. Aber nicht nur ich bin der Meinung, dass Sport gut tut, sondern auch Forscher haben herausgefunden, dass bei Bewegung Endorphine ausgeschüttet werden, die dich strahlen lassen. GUTE NEWS kommen übrigens von kanadischen Forschern. Laut ihnen reichen schon 1,5 Stunden Bewegung pro Woche um messbare positive Veränderungen auf dem Happiness-Barometer zu sehen. YAY.

#4 LÄCHELN

Lächeln ist nicht das Gleiche wie Lachen. Es ist sanfter, vielseitiger aber mindestens ebenso kraftvoll. Es reicht of ein kleiner aufmunternder Blick um anderen den Tag zu verschönern. Wer anderen kleine freundliche Gesten entgegenbringt, wird positive Energie geschenkt bekommen. Diese überträgt sich auch auf uns. Wusstest du, dass Lächeln ansteckend ist!? Fast schon wie Niesen 😉

#5 LOSLASSEN

Ja das loslassen. Loslassen fällt schwer, egal ob von geliebten Gegenständen oder gar Menschen. Doch Loszulassen ist oft der einzige Weg, sich auf Neues einlassen zu können und ein wahnsinnig befreiendes und schönes Gefühl. „Wer loslässt, hat beide Hände frei“.

#6 LERNEN

Es mag im ersten Moment komisch klingen, doch sich weiterzubilden, dazuzulernen, Erfahrungen zu sammeln und auch Erfolgserlebnisse zu feiern, macht glücklich, egal ob es für dich persönlich, für die Arbeit oder Uni ist. Ich merke das zur Zeit besonders stark, da mein Studium wieder angefangen hat, und ich täglich versuche zumindest eine Stunde dafür aufzuwenden. Das ist zwar anfangs nervig, doch das Gefühl etwas getan zu haben, zu verstehen und dazuzulernen ist super.

#7 LANGSAM MACHEN

Lektion N°7 ist eine besondere Herausforderung für mich, In meiner Begeisterung für alles und jeden bin ich oft schwer zu bremsen und lebe in einer Geschwindigkeit, die ab und an als „schwindelerregend“ bezeichnet wird, und das, obwohl ich mich eigentlich permanent fürs Slow-Living ausspreche 😉 Darum habe ich neuerdings fixe Auszeiten eingeplant und ein paar meiner verrückten Hobbies wieder aufgenommen. Nähen und so 🙂

Ich werde dir heute wahrscheinlich nicht viel Neues erzählt haben, aber das war auch gar nicht das Ziel, sondern sich der kleinen Dinge wieder etwas bewusster zu werden, der Person neben dir ein Lächeln zu schenken und den Moment zu schätzen, wie er ist.

*** Die Fotos sind in Zusammenarbeit mit Michael Wittig entstanden ***
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