#minuswastehome: BADEZIMMER – Fünf Tipps für weniger Müll im Bad + Verlosung

Einfall oder Abfall?

Ist das neueste „Bauty-Must-Have“ genial oder doch einfach nur Müll?
Um so tiefer man in die Materie der Schönheitsindustrie, den Plastikwelten und damit verbundenen Chemikalien und deren Auswirkungen auf Natur und Gesundheit eindringt, um so dringender möchte man sich in ein Baumhaus zurückziehen, Moos statt Klopapier benutzen, die natürliche Körperbehaarung einfach sprießen lassen und die Sache mit der „Ursprünglichkeit“ mal so richtig ernst nehmen … Es geht aber auch anders. Sich informieren, umdenken, ersetzen und selber machen. Das kann in verrückten Experimenten enden, aber auch ziemlich viel Spaß machen und sexy sein.

Du wirst es nicht glauben! Das Badezimmer ist nach der Küche der Ort der am Meisten Abfall produziert. Ein müll-freies Badezimmer also eine Utopie? Nein, das ist möglich! Denn meiner Meinung nach ist es auch einer der Orte, an dem sich Müll sehr einfach reduzieren lässt.
Meine Erfahrungen und Tipps dazu habe ich hier festgehalten und um den Einstieg noch einfacher und spannender zu gestalten, ein „#minuswastehome-starterkit“ für euch zusammengestellt, das es am Ende des Beitrags zu gewinnen gibt.

„Minus-Waste“ – noch nie gehört? dann ließ dich zuerst über die Sache mit dem Müllproblem und meinen Zugang dazu in diesem Beitrag ein: Revolution im Wörterbuch der Nachhaltigkeit: MINUS-WASTE.

Wie auch andere Lebensbereiche habe ich mein Badezimmer erst Schritt für Schritt „entmüllt.“ (ein Prozess der immer noch nicht zu 100% abgeschlossen ist.) Das erste Ziel war es, alles aufzubrauchen was noch da war. Erst dann habe ich mich auf die Suche nach „besseren“ Ersatzprodukten gemacht.

Die Versuche alles selbst in die Hand zu nehmen, sind oft geglückt, aber auch das eine oder andere Mal schiefgegangen. Bald glich mein Badezimmer einem ausgeleerten Küchenkasterl. Roggenmehl und Kaffeesatz in den Fließen-Ritzen, Apfelessig da und dort. Kokosöl gleich überall. Mittlerweile mache ich (auch zeitbedingt) nur einen Teil der Produkte selbst, alles andere kaufe ich von spannenden Unternehmen. Es heißt also ausprobieren und reduzieren.

Fast ein halbes Jahr hat der Prozess gedauert, konventionelle Pflegeprodukte aus dem Bad zu verbannen und sprichwörtlich Platz zu schaffen, denn mehr als rund 10 Produkte brauche ich nicht mehr. Darunter:

Wie das geht? 

  1. Vereinfache deine Bedürfnisse
    Was brauchst du wirklich um dich wohlzufühlen? Schreib diese Dinge auf und behalte sie.
    Beim Rest frage dich: Funktioniert es? Ist es abgelaufen? Verwende ich es regelmäßig? Habe ich es doppelt? Ist es gesundheitlich unbedenklich? Ist es wiederverwendbar? Lautet die Antwort „nein“ dann WEG DAMIT.
  2. Vermeide Plastik
    Viele Produkte sind in Großpackungen oder Nachfüllpackungen erhältlich. Manche Firmen setzten auf Recycle-Materialien oder Glas. Finde heraus was dir am Meisten zusagt und was in deiner Nähe verfügbar ist.
  3. Mache deine Kosmetik Produkte selber
    Funktioniert besser und einfacher als gedacht. Versprochen!
    Das Internet ist voll von Anleitungen. Dieser Blog zunehmend auch.
  4. Unterstütze nachhaltige Unternehmen
    Es muss nicht alles aus eigener Hand kommen. Immer mehr Unternehmen legen Wert auf natürliche Inhaltsstoffe, ressourcenschonende Produktion und Verpackungen.
    Ich finde dass man diese durchaus unterstützen sollte.
  5. Verbanne all jene Produkte die nur eine kurze Lebensdauer haben
    Wattepads, Ohrstäbchen, Zahnstocher, Einwegrasierer etc. Viele der Produkte haben eine Lebensdauer von wenigen Minuten. Sie lassen sich aber relativ einfach durch qualitativere, wiederverwendbare oder kompostierbare Produkte ersetzen.

 

Wenn man diesen Punkten folgt wird sich eine ganze Menge Müll wie von selbst verabschieden. Ich möchte dir aber auch ein paar praktische Tipps an die Hand geben.
Welche? Erkläre ich dir sofort.

#minuswastehome 1×1

Ich möchte dir hier direkte Alternativen zu einigen Produkten zeigen.
Wem das zu viel BlaBla ist, der hüpfe gleich runter zum Gewinnspiel 😉
  • Shampoo and Conditioner:
    Neben einer ganzen Reihe selbstgemachter No-Poo Varianten, sind Haarseifen oder eine traditionelle Aleppo-Seife eine Wohltat fürs Haar. Auch Conditioner gibt’s in fester Form.
    Oder aber du freundest dich mit einer Apfelessig Spülung und natürlichen Ölen zur Pflege an.
  • Deo:
    Es gibt festes Deo oder Deocreme im Glastiegel (zum Beispiel von FINE).
    Selber-macher können mein Rezept ausprobieren. Funktioniert alles und wirkt!
  • Rasierer:
    Wer’s klassisch möchte bleibt bei der Nassrasur und ersetzt den Plastikrasierer durch einen Rasierhobel. Epiliergeräte sind die Schmerzhaftere aber langfristige Alternative. Auch Sugaring ist einen Versuch wert.
  • Rasiercreme:
    Als Rasierschaum oder Gel eignen sich bestens unverpackte Rasierseifen oder auch Kokosöl.
  • Kokosöl:
    Kokosöl muss ich an dieser Stelle einen eigenen Punkt verleihen, es ist nämlich Abschminkmittel, Haut und Haarpflege, Rasiercreme, Heilcreme und Basis für viele andere Produkte in einem. Kann quasi fast alles.
  • Körper/Gesichtsseife:
    Ich habe meine Leidenschaft für feste Seifen entdeckt, es gibt aber auch Flüssigseifen in Zero-Waste Verpackungen oder man macht aus fester Seife selbst flüssige (funktioniert!)
  • Zahnpasta:
    Diese lässt sich recht einfach selber machen (der meist gelesenste Beitrag am Blog) oder aber du greifst auf Zahntabs oder Zahnpulver zurück.
  • Zahnbürste:
    Herkömmliche Zahnbürsten sind aus Plastik und oft auch noch in Plastik verpackt.
    Hier bieten Bürsten aus nachhaltigeren Materialien eine Alternative – zum Beispiel aus Bambus von Tooth&BrushHydrophil oder Ecobamboo..
  • Zahnseide:
    Für Zahnseide verwenden viele „Zero-Waster“ einzelne Seidenfäden aus alten Seidentüchern. Meine Variante is eine mit Bienenwachs gewachste Zahnseide im Glas. Diese beiden Varianten sind aber leider nicht vegan.
  • Kosmetika:
    Hier verlasse ich mich aktuell noch auf das jeweilige Unternehmen meines Vertrauens. Das wechselt Dank Neugierde immer wieder. Vegalinda bietet eine gute Übersicht.
  • Frauen Hygiene:
    Die Zero-Waste Variante hat einen Namen: Menstruationstasse. Klingt unsexy. Ist es auch. Aber ziemlich praktisch.
  • Wattestäbchen:
    Hört man dem Ohrenarzt zu, braucht man die gar nicht. Gibt es aber auch aus Recycle-Materialien.
  • Peeling:
    Eine neue Entdeckung ist eine unverpackte Peelingseife.
    Es eignen sich aber auch Kaffeesatz und Zuckermischungen ganz wunderbar zum Peeling und sorgen für eine schöne weiche Haut.
  • Abschminkpads:
    Jene aus Stoff sind wiederverwendbar. Kann man selbst nähen oder kaufen (oder gewinnen ;))
  • Toilettpapier:
    Hartgesonnene „Zero-Waster“ bedienen sich einer Popobrause. Für mich persönlich keine Option. Ich greife aktuell auf 100% recycle Toilettpapier zurück. Suche aber auch noch nach einer besseren Alternative.

 

Am Beginn so einer Umstellung stehen zwar Recherche und Geduld, am Wichtigsten ist aber das Probieren. Es ist wert, zu experimentieren, vielleicht auch mal einen „Griff ins Klo“ zu machen – aber man muss auch nicht ums Biegen und Brechen jedem „Zero-Waste-Trend“ hinterherlaufen.
Was dir gut tut, mach es. Was nicht funktioniert, lass es.
Roggenmehl statt Shampoo funktioniert für mich zum Beispiel gar nicht. Selbstgemachte Zahnpasta wiederum ganz wunderbar. Finde deinen Weg und lass dich vom meinem Starterkit zum ersten Schritt motivieren.

***GEWINNSPIEL***
Um euch die Umstellung auf ein Minus-Waste-Badezimmer noch ein bisschen leichter zu machen, habe ich euch gemeinsam mit lieben Kooperationspartnern ein Minus-Waste-Starterpaket für euch geschnürt – wortwörtlich, denn verpackt und verschickt wird es tatsächlich mit viel Liebe von mir ;)

Minus Waste Starterkit „Bathroom“
1 Nordics Carbon Bambus Zahnbürste von TOOTH & BRUSH
1 Handgemachter Harmony Black Zahnbürstenhalter von TOOTH & BRUSH
10 Waschbare Reinigungspads aus Biobaumwolle + Wäschesäckchen von Erdbeerwoche
1 Lavendelseife von Hydrophil
1 Lippenbalsam von Hydrophil 
2 natürliche Peeling Pads (hab ich euch in meinem Lieblingsladen gekauft ;)) 

so nimmst du teil:
* Verrate mir in einem Kommentar, was Minus-Waste für dich bedeutet und in welchen Bereichen du dich über Tipps freuen würdest.
* Teilnehmen kannst du bis am 31.03. Der/die Gewinner/in wird schriftlich verständigt
* PS: Schreibe deinen FB Namen dazu, damit ich dich auch finden kann :)

27 Comments

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Tanjareply
März 27 at 10:03 PM

Liebe Amina, danke für den tollen Artikel!
„Was dir gut tut, mach es. Was nicht funktioniert, lass es.“ Diesen Satz find ich besonders toll und auch sehr wichtig, denn was für die einen passt, haut halt einfach für die anderen nicht automatisch hin (Roggenmehl funktioniert bei mir auch nicht) und das muss nicht immer etwas Schlechtes bedeuten. Gibt ja glücklicherweise unendlich viele nachhaltige Alternativen. 🙂 Ich werd auf alle Fälle dein Zahnpasta-Rezept ausprobieren, sobald mein Birkengold-Gläschen leer ist und ich es neu befüllen kann. 🙂
PS: Ich finde dein Gewinnspiel zwar sehr ansprechend, mag mich diesem aber enthalten, da ich derzeit alles zuhause hab, was ich für mein Alltagsleben brauche und man soll ja nicht hamstern. 😀 Liebe Grüße

Christin Weißreply
März 27 at 11:03 PM

Moin 🙂
Ich finde hier passt „weniger ist mehr“
Ich mag diese ganze Chemie nicht. Mein Körper hat besseres verdient. Danke für die tollen Anleitungen. Ich werde es am Wochenende ausprobieren.
Lg

Janina Schmidt-Zilicreply
März 28 at 06:03 AM

Hallo Amina,
Ich denke da wirklich genauso wie du und finde den Begriff Minust-Waste au h richtig gut. Ich selber kommuniziere zum Beispiel über Low-Waste in meinem Umfeld. Denn, mal ehrlich, wer kann so schnell, und vielleicht auch noch mit Kind und Kegel hinten dran, direkt auf No-Waste umsteigen? Der Druck lässt einen doch direkt scheitern! Ich habe auch schon einiges aausprobiert, und genauso viel hat auch nicht geklappt. Mit Roggenmehl und Apfelessig komme ich leider gar nicht klar. Und das selbstgemachte Deo hat seinen Dienst bisher auch nicht getan. Aber ich gebe nicht auf und freue mich über alle selbstgemachten Rezepte, die ich bei dir und anderen finde! Mach weiter so!
Alles Liebe,
Janina Mareen Schmidt-Zilic (so findest du mich auch auf FB)

Cookies&Stylereply
März 28 at 08:03 AM

Ich versuche minus waste vor allem bei Reinigungsmitteln für den Haushalt umzusetzen. Ist ein Wahnsinn was da alles in Plastikflaschen konsumiert wird, die wir dann einfach in den Müll werfen. Dabei gibt es so einfache Hausverstand Möglichkeiten seine Mittelchen selbst herzustellen oder einfach zu ersetzen.

Liebst,
Ulrike

PS: Facebook: Cookies and Style

Bettinareply
März 28 at 10:03 AM

Hallo,
toller Beitrag und feine Verlosung!
Minus-Waste heißt für mich v.a. versuchen weniger Verpackungsmüll anfallen.
Ich nehme mir schon lange vor Zahnpaste und Deo mal selbst herzustellen – werde das kommendes Wochenende auf jeden Fall probieren 🙂
Liebe Grüße,
Bettina

Elenareply
März 28 at 02:03 PM

Liebe Stellamina,
Danke für deine schön aufbereiteten Artikel! Immer wieder ein Freude zu lesen!
Für mich bedeutet #minuswaste vor allem mehr Bewusstsein für meinen eigenen Impact auf die Welt und sich darüber Gedanken zu machen, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Erde und Natur haben. Bisher ist mir das Reduzieren meines Abfalls im Badezimmer relativ leicht gefallen. Die nächste Herausforderung wird aber definitiv Make-up, da ich mich nach wie vor gerne hin und wieder richtig schminke! Hier fände ich Tipps und Erfahrungen von dir echt hilfreich!
Ganz liebe Grüße
Elena

Julena Rothreply
März 28 at 03:03 PM

Minus Waste ist für mich Bewusstseinsarbeit 🙂 und ich muss sagen: Im Moment bin ich über bestärkende Worte sehr dankbar. Seit Anfang des Jahres versuche ich meinen Müll zu reduzieren bzw. keinen neuen mehr ins Haus zu lassen und gerade im Bereich der Lebensmittel tu ich mir in den letzten Wochen recht schwer.
Ich würd mich seeehhhhrr über einen Gewinn freuen, denn bei so etwas hatte ich bisher leider noch nie Glück und daher wünsch ich mir mal selbst: Glück auf!

Elisabethreply
März 28 at 04:03 PM

Ich (Elisa Beth) versuche mich mit Low Waste, ich bin gerade umgezogen und man glaubt gar nicht,wie oft viele Möbelstücke verpackt sind! Ich mache mir seit gut einem Jahr mein Deo selbst und komme damit sehr gut klar! Mittlerweile gibt es beim Duschen/Haarewaschen nur noch Seife und hin und wieder eine Natronwäsche! So möchte ich Stück für Stück umsteigen. Ich brauche vor allem noch Hilfe bei Putz und Reinigungsmittel,da bin ich einfach zu unsicher!
Ich würde mich sehr über den Gewinn freuen da dann kann das Projekt „Badezimmer“ in die nächste Runde gehen

Valeriereply
März 28 at 04:03 PM

Hallo,

Ich find die Seite super, überhaupt der Beitrag übers Badezimmer.
Ich habe mir für 2017 vorgenommen ein bisschen rücksichtsvoller zu lesen und bin deshalb am anfang meines minuswaste-weges und suche einfach umsetzbare Ideen. Finde es deshalb immer wieder toll in blogs darüber zu lesen, weil das einiges an Eigenrecherche abnimmt! 🙂
Würd mich auch über Beiträge zwecks Upcycling von Kleidungsstücken (die nicht mehr verkauft/verschenkt werden können) freuen.

LG,
Valerie
(FB: Valerie Pl)

Anna Wonkareply
März 28 at 08:03 PM

Hi Amina,

für mich bedeutet Minus Waste: Freiheit, Ungebundenheit, Achtsamkeit und Leichtigkeit! Ich verabschiede mich gerade bewusst von Dinge und befreie mich von Ballast, indem ich einige Sachen von mir verkaufe und Sachen aufbrauche (in Bad und Küche).

Deine DIY Rezepte finde ich immer Toll – deswegen wünsch ich mir auch in Zukunft weiterhin welche! Hab heut das Dattel Mus ausprobiert und es schmeckt einfach fabelhaft!

Weiter so 🙂
Schöne Grüße,
A.

Sarah Wimmerreply
März 28 at 09:03 PM

Hallo! Danke für deinen Beitrag! Für mich heißt minuswaste vor allem auf unnötiges Zeug zu verzichten: man braucht nicht für jeden Teil der Wohnung ein eigenes Putzmittel…oder für jeden Körperteil ein eigenes Kosmetika 😀
Generell ist das Leben viel einfacher wenn man mit weniger (Müll) zufrieden ist. Momentan schaue ich gezielt darauf dass ich Dinge die ich haben möchte gebraucht besorge oder ich überlege mir echt ganz gut ob ich sie wirklich brauche….. Ich würde mich sehr über viele DIY´s zum Thema Bad/Küche/Waschen freuen. 😀
Liebe Grüße Sarah Wimmer

Julia Steinerreply
März 28 at 11:03 PM

Hallo hallo,

Also Minus-waste bedeutet für mich, einfach mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und einmal achtsam all die kleinen Tätigkeiten, die man untertags durchführt, zu beobachten: Brauch ich das wirklich? Geht es auch anders? Rede ich mir nur ein, dass das Produkt einen Unterschied macht?
Minus-Waste ist für mich nicht „mit dem Kopf durch die Wand“ eine komplette Umstellung durchzuführen, sondern sein Leben (mehr oder weniger) zu optimieren und auch den kleinen Tätigkeiten genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Statt gestresst im DM alle möglichen Produkte in den Korb zu geben, bin ich viel achtsamer dabei, habe dann auch wirklich Freude mit meinen wenigen, ausgewählten Produkten 🙂

Liebe Grüße!!

p.s.: auf fb findest du mich unter dem selben namen 🙂

Ninareply
März 28 at 11:03 PM

Hallo Amina!
Ich versuche, in allen Bereichen langsam umzustellen und Alternativen zu finden – zuerst wird aber, wie bei dir, alles aufgebraucht, was noch da ist. Und das ist mehr, als man denkt, was da in den hintersten kästen und schubladen noch wartet. Gekauft, weil man es „vielleicht mal braucht“ 😉
Ich finde es auch wichtig, dass man sich realistische, zunächst kleine Ziele steckt. Von heute auf morgen perfekt zu sein, geht für mich einfach nicht. Finde deinen Zugang daher sehr lebensnah 🙂
Ich bin für Tipps zu Körperpflege und Reisen immer dankbar!

Julia Steinerreply
März 28 at 11:03 PM

ups..zweiter Teil wurde gelöscht:

Freuen würde ich mich super über einen, sein Gemüse selber zu ziehen (passt für mich auch sehr gut zu zum „achtsamer leben“ Motto) bzw Urban-Gardening, für alle, die ohne Balkon/Garten leben 🙂

Manuela Monroe Sunshinereply
März 29 at 06:03 AM

Hallo 🙂

Minus Waste bedeutet für mich genauer Hinsehen, Nachdenken, Hinterfragen, kritisch sein und Neues ausprobieren. Es ist ein neuer Weg in meinem Leben und gemeinsam mit meinem Mann taste ich mich Schritt für Schritt vor.
Anregungen für den Bereich „Putzen und Reinigungsmittel“ bzw „Upcycling“ finde ich toll, da brauch ich einfach noch mehr Hilfestellung als in anderen Bereichen.

Christinereply
März 29 at 07:03 AM

Ich würde mich über den Gewinn freuen und habe auf Facebook kommentiert. 😉 Ganz liebe Grüße an alle UnterstützerInnen des positiven Wandels! Christine Hoffmann

Katreply
März 29 at 01:03 PM

Liebe Stellamina! Mir hat dein Beitrag sehr gut gefallen und ich werde mir deine tollen Tipps zu Herzen nehmen. Bei vielen Dingen ist eine Umstellung sicher möglich. Bei manchen tue ich mir persönlich ehrlich gesagt etwas schwer (z.B. Zahnpasta). Aber das Zero-Waste Thema beschäftigt mich sehr und ich bin der Überzeugung, dass es ein Lebensstil ist, an den man sich langsam Schritt für Schritt herantastet, bis man auch wirklich die bestmögliche Alternative gefunden hat. Mich würden natürlich auch andere Lebensbereiche interessieren. Vielleicht der Bereich „Haushaltsartikel“ und „Dinge, des täglichen Gebrauchs“. Ich folge dir über Facebook <3 Lieben Gruß, Kat

Anjareply
März 29 at 02:03 PM

Danke für den tollen Beitrag! Du hast so recht mit dem ausprobieren was halt geht. Auf biegen und brechen versuchen was durchzusetzen klappt eh nicht. Bin auch mittlerweile radikal am aussortieren im Bad und vor allem erst mal die Sachen aufbrauchen, die noch da sind 🙂

biancareply
März 29 at 07:03 PM

IcFür mich bedeutet minus waste, bewusster zu konsumieren, nur das zu kaufen, was wirklich nötig ist. Früher habe ich oft mehrere Packungen verpacktes Essen gekauft, da diese im Angebot waren und habe es dann nicht verwendet sondern weggeschmissen. Da ich jetzt auf Verpackungen so gut es geht verzichte kaufe ich nur noch dass was ich brauche.
Ich würde mich für mehr tips in der Küche und zu alternative Putzmitteln freuen.

Danke für die Tips im Bad. Einige Tips waren mir bereits bekannt, ich werde auch die weiteren ausprobieren. Wenn du eine Lösung für das Toilettenpapier hast, lass es mich bitte wissen. Bin leider mit dem recycelten Toilettenpapier nicht zufrieden. 🙁

biancareply
März 29 at 07:03 PM

Für mich bedeutet minus waste, bewusster zu konsumieren, nur das zu kaufen, was wirklich nötig ist. Früher habe ich oft mehrere Packungen verpacktes Essen gekauft, da diese im Angebot waren und habe es dann nicht verwendet sondern weggeschmissen. Da ich jetzt auf Verpackungen so gut es geht verzichte kaufe ich nur noch dass was ich brauche.
Ich würde mich für mehr tips in der Küche und zu alternative Putzmitteln freuen.

Danke für die Tips im Bad. Einige Tips waren mir bereits bekannt, ich werde auch die weiteren ausprobieren. Wenn du eine Lösung für das Toilettenpapier hast, lass es mich bitte wissen. Bin leider mit dem recycelten Toilettenpapier nicht zufrieden. 🙁

Nikolina Knezevicreply
März 29 at 08:03 PM

Super toller Beitrag! Minus wast ist für mich ein fester Bestandteil in meinem Alltag geworden. Angefangen hat es bei mir vor allem bei Lebensmitteln, ich finde es erschreckend, das noch immer so viel an Lebensmitteln weggeschmissen werden. Hier versuche so bewusst wie möglich einzukaufen und nicjts wegzuschmeißen. Weiters auch bei meinem Kleiderschrank, ich kaufe eher klassische qualitative Stücke, anstatt nur Trendteile. Schlussendlich brauchen wir nicht viel im Leben. Bei meinen 36m2 (gemeinsam mit Freund) habe ich gelernt, nur das Nötigste zu haben, aber trotzdem auf nichts verzichten zu müssen. Ich würde mich über diy Haushaltsmittelchen freuen, hier herrscht noch Nachholbedarf bei mir. Über den Gewinn würde ich mich rieeesig freuen! Liebe Grüße von Nikolina von mimi’s honeypot! (FB: mimishoneypot)

Medina Jakupovicreply
März 30 at 04:03 PM

Wow, wirklich wunderbar gelungener Post! Werde deine Zahnpasta Anleitung mal direkt probieren müssen, da mir mein erstes leider so gar nicht gepasst hat. Also danke für die Anregung und weiter so, du bist eine große Inspiration!
Alles Liebe, Medina

Eileenreply
April 03 at 12:04 PM

Ich versuche seit einiger Zeit #minuswaste …ob im Bad oder in der Küche. Für mich bedeutet das vor allem: nachDENKEN, statt einfach nur konsumieren. Ich mache mittlerweile viele Dinge selbst (u.a.Geschirrspülmittel für die Maschine) und ich freue mich jedes Mal, wenn ich dafür keine kleinen Plastikteile in den Müll werfen muss, nur um sauberes Geschirr zu haben. <3

GLG
Eileen

Anjuna Trautmannreply
April 04 at 07:04 AM

Was bedeutet „minus-waste“ für mich: als erstes mir bewusst darüber zu sein, dass in unserer Gesellschaft viel Müll produziert wird und dass viele Menschen diesem auch nicht entgehen können. Um mir dann bewusst zu machen, wie kann ich in meinem Ermessen weniger Müll produzieren und es durch kleine Tipps auch anderen weitergeben.
Bis jetzt war in meinem Wortschatz immer nur Zero-Waste vertreten, danke für das wunderbare Wort „minus-waste“. Tipps hätte ich gerne was Küche betrifft.

Sich immer wieder in Gedanken rufen
Wie es ist, in kleinen Stufen
Müll zu sparen
Nicht verzagen!

Anjuna
(FB Name Ju An)

Monireply
April 14 at 12:04 PM

Danke für den tollen Beitrag! Ein paar Punkte davon waren auch für mich noch neu (Deo selbermachen werde ich gleich als nächstes in Angriff nehmen)
Minus-waste bedeutet für mich bewusst zu konsumieren („brauch ich das wirklich“), regional & saisonal zu konsumieren und so viel wie möglich selber machen. Minus-waste macht mir großen Spaß – das Herumexperimentieren und Ausprobieren beim Selbermachen verschiedenster Dinge und wenn es am Ende gut funktioniert bzw. schmeckt ist die Freude und das Erfolgsgefühl am Schönsten. Ich wünsche mir noch Amregungen bezüglich zero-waste Putzschwämme, -tücher, -bürsten.

Liebe Grüße, Moni

Magda Doppelbauerreply
April 26 at 12:04 PM

Liebe Amina! Ganz ein toller Beitrag! Danke dafür! 🙂 Ich bemühe mich gerade sehr, mehr über Klimawandel, zero waste und co herauszufinden, da ich wirklich daran glaube, dass der Weg zum Ziel nicht bei einer handvoll Politikern und deren Entscheidungen liegt, sondern bei jedem einzelnen von uns 🙂 Mich würde am meisten Haarpflege und Haarentfernung als Thema interessieren, weil ich diese Punkte eigentlich am schwierigsten finde. Danke für deine tollen Ideen!

Amina Stella Steinerreply
Mai 02 at 12:05 PM
– In reply to: Magda Doppelbauer

Liebe Magda,

Vielen lieben Dank.
Großartig, dass du dich dem Thema widmest. Den Anfang ist schwer und kompliziert, aber sobald man einmal im Thema drin ist, kommt man gar nichts mehr nach, all die Informationen aufzusaugen O.o Abgesehen davon, dass man eh nie alle bekommt und findet.
Finde das eine sehr schöne Überzeugung. Ich würde sehr gerne daran glauben. Kann ich auf Grund dessen, was ich weiß leider nicht mehr so ganz. Aber trotzdem bin ich sehr davon überzeugt, dass jeder unserer Beiträge ein enorm wichtiger ist und etwas bewegen kann.
Irgendwann auch dass die da oben die richtigen Entscheidungen treffen.
Haarpflege habe ich tatsächlich was in meinen Drafts.
Da werde ich ganz bald einen Beitrag machen.
Haarentfernung habe ich leider noch keine optimale Option gefunden, da ich eine unglaublich komplizierte Haut habe. Da werde ich weiter forschen 😉

Liebst,
Amina

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