How to start a Wardrobe Revolution – a bloggers guide to ethical fashion (+ free download)

„This revolution is made when sustainability is natural, fairness is provided, style is eternal and no oneis left behind!“ I said that.

Wie startet man eigentlich eine Revolution?
Wie schafft man es, dass andere aufmerksam werden und mitmachen? Wie gelingt es dass viele über etwas reden und es teilen?

Möglichkeit eins: Man produziert Schlagzeilen. Möglichkeit zwei: Man macht etwas Außergewöhnliches und Verrücktes und andere bekommen Lust nachzuziehen. Oder aber: man startet einfach mit dem Wissen wo man hin möchte und das am besten GEMEINSAM.

Themen, die aufhorchen lassen, für die es sich lohnt, eine Revolution zu starten, gibt es viele – Fast Fashion ist eines davon – und es lädt ein, aktiv zu werden. Denn: Hier können wir im Kleinen anfangen und großen Einfluss üben.
Die Parolen sind vielseitig. Sie tragen Namen wie Capsule Wardrobe, Minimalismus und Slow Fashion und rufen lauthals: »Don’t complain. Contribute!«

Welchem Ruf du vielleicht schon bald folgen willst, welche Aussagen hinter neuen Konsum- und Kleidungs- Konzepten stecken und wie auch du kleidsam deine Stimme erheben kannst, zeigt dir unsere aktuelle Wardrobe Revolution.

Eine kleine Zeitreise im April

Im April 2013 veranlasst der Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch die Modewelt zu einem Aufschrei und Menschen weltweit zum Umdenken. Ein Jahr später ruft die Organisation Fashion Revolution erstmals auf  aktiv zu werden auf und lädt ein, mit dem Hashtag #whomademyclothes das eigene Konsumverhalten und die Herstellung der Kleidung zu hinterfragen.

Im April 2016 folgten anlässlich des Fashion Revolution Day 2016 über 20 BloggerInnen gemeinsam dieser Einladung und riefen zur Unterstützung der Veränderung die Wardrobe Revolution ins Leben – eine Artikelreihe für einen einen nachhaltigeren Online-und-offine-Kleiderschrank auf unseren Blogs. Zu dieser Zeit begann auch ich mich mit dem Thema Fast/Fair Fashion auseinander zu setzen. Motiviert von meinen eignen Fragen und inspiriert von dem Erlebnis, wie stark die Zusammenarbeit zwischen BloggerInnen im Fair-Fashion-Bereich ist, hatte ich die Idee für einen ganz besonderen  Guide:  »Slow Down your Wardrobe – A Bloggers Guide to Ethical Fashion« 

Nach einem Jahr Ideenfindung und Organisation, etlichen Wochen Arbeit – mit Anna von kunstinder-mag.de als Partnerin in Crime und in über 30 weiteren BloggerInnen hat sich die Wardrobe Revolution zu Webseite, Community und E-Book weiterentwickelt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sich mit fairer Mode auseinanderzusetzen, benötigt Interesse, Motivation und Geduld und bedeutet einen „Dschungel“ an Fachvokabular, Zertifizierungsvorschriften, Materialbezeichnungen …. zu durchforsten. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Die wichtigsten Fragen sind aber schnell geklärt.

  • Warum ist Fair Fashion so wichtig?
  • Was bedeutet Fair Fashion eigentlich?
  • Wie erkenne ich Fair Fashion?
  • Was kann ich tun?

 

Genau diesen Fragen haben wir uns von den verschiedensten Seiten gewidmet und auf über 100 Seiten in sowohl sehr persönlichen, als auch  sachlichen Artikeln mit wertvollen Informationen für dich zusammengefasst. Von Wortdefinitionen über gedankliche Reisen bis hin zu kritischen Statement – unsere Beiträge sind vielfältig und lösungsorientiert.

How to start YOUR OWN Wardrobe Revolution?

Auf der Webseite findest du nicht nur den DOWNLOAD zum Guide, sondern auch einen Aufruf + HOW TO zum Mitmachen, eine Label-Liste für Faire Mode, Links zu spannenden Filmen und Büchern aber auch die Beschreibungen und Blogs aller Autorinnen.

Dieser Beitrag möchte Mut machen und Danke sagen.

Mut machen: denn dieses Projekt ist der beste Beweis, was sich erreichen lässt, wenn wir zusammenarbeiten, uns gegenseitig unterstützen und motivieren. Dass gemeinsame Themen verbinden und dass Zusammenarbeit und Gemeinschaft auch über Entfernung möglich ist.

Danke: an an all unsere fleißigen Autorinnen und Autoren die ihre Zeit und Beiträge beigesteuert haben. Danke an Anna, einem Menschen den ich bis zu diesem Projekt nicht persönlich kannte, mit der ich nicht nur schlaflose Nächte und intensive Tage verbracht habe, sondern auch mein bisher größtes Projekt umgesetzt habe. Danke auch an von Veggie Love und Nina von Pink & Green – ohne die das Ganze definitiv auch dieses Jahr nicht fertig geworden wäre und natürlich auch an unsere Unterstützer die es uns ermöglicht haben unsere Kosten zu decken und den Guide in die Weiten der WWW zu tragen.

»Slow Down your Wardrobe – A Bloggers Guide to Ethical Fashion«
Hier könnt ihr den Guide kostenlos herunter laden
und über den Hashtag #WardrobeRevolution zukünftig eure eigenen Geschichten mit uns teilen!

www.wardroberevolution.org
#WardrobeRevolution

Portraits: Saskia Stolzlechner
Hose: Second Hand
Shirt: Jyoti – Fair Works
Kette: Jyoti – Fair Works
Schuhe: Wills Vegan Shoes

4 Comments

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Angelareply
Mai 10 at 08:05 AM

Großartig. Vielen Dank dafür, genau sowas habe ich als Anfänger gesucht. <3

Amina Stella Steinerreply
Mai 11 at 04:05 PM
– In reply to: Angela

Oh danke liebe Angela,
Das freut mich ungemein.
Wie schön dass wir es mit dem Guide tatsächlich geschafft haben, etwas zu erschaffen das den Einstieg ins Thema erleichtert.
Wie großartig!
Hab noch ganz viel Freude am Guide und auf deiner Ethical Fashion Reise.
Liebst,
Amina

Christinareply
Mai 20 at 10:05 PM

Oh wow! Das könnte gerade gar nicht passender kommen! Gerade hab ich durchs web gestöbert nach fairen Marken und neben den eigentlichen Kleidungsstücken habe ich mich selbst dabei entdeckt wie ich immer mehr darauf geachtet habe wo die Labels produzieren, ob sie ihre Produzenten offen legen, aus was die Produkte gefertigt sind. Ein solch wichtiges Thema mit dem man sich als Konsument auseinandersetzen muss. Vielen Dank, dass ihr damit einen Einstieg und eine Leitlinie schafft!
Love
Christina
Das Recht des Grundpfandrechts-Gläubigers
zur Zwangsvollstreckung in das Grundstück
http://www.christinaklara.com/

Amina Stella Steinerreply
Mai 21 at 12:05 PM
– In reply to: Christina

Hi Liebe Christina,

Oh Wow. Wie schön das zu hören. Zum eines dass das Thema so ganz selbstverständlich seinen Weg in deinen Alltag findet, aber auch dass wir dir mir dem Guide auch wirklich eine Hilfe sein können.
Das freut mich enorm.
Ich hoffe das in Zukunft Labels noch offener darstellen wie es um ihre Produktion steht.
Um so mehr nachgefragt wird, um so schneller wird das auch passieren. Denke ich. Hoffe ich 😉

Wünsche dir ganz viel Freude mit dem Guide.
Allerliebst,
Amina

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